
Now I want to tell you from my best adventure in buggy kiting. It was during “24 hour race” in summer 2011.
A total of 45 teams from all over Europe were present at this event.
The race started a Saturday at 12 o´clock and finished on Sunday 12 o´clock. You must drive in the night as well. It was fantastic!
Every buggy was equipped with side lights, brake lights and small front lights. The size of buggy area was about 1km x 0,4km and it wasn´t highlighted by spot during the night. We drove almost blindly. You only saw small lights from other buggy. The only place with a bit of light was the paddocks.
We were very lucky with the weather, a constant wind breathed on the beach all night long. It was raining for some hours, but it was ok for me and the team. You didn´t think too much about the rain, you are too much excited by adrenalin due to the speed.
I enjoyed the silence on the beach together with the 45 other drivers.
It was quite dangerous to drive in the night. Sometimes the speed was about 70km/h. You could have problems with other buggy-drivers. What is the distance? How is the speed? Are other drivers seeing you? These are the things you have to manage when you drive a buggy.
Unfortunately, there was a big crash between a Dutch and a Spanish driver in the night. The ambulance men were present at the event. They transported them to the nearest hospital. The buggies were totally destroyed.
The hours in the morning were very exhausting. The sun shined at 4.30 a.m. and you thought “great, in a little while this will be over”, but I was wrong, there still was 7 hours left.
Drivers always changed every 2 hours. Sometimes you have no power left, you are completly exhausted. The fatigue gave me big problems with my legs, because of my weak musculature.
There are some teams with skilled professionals. They participate to the event more for the victory and to break the record of 1054 km. Our team “Hessenkiter” wants to have fun, gain new experiences and meet new people. Of course our goal also was to drive these 24 hours. We achieved to finish at the 19th position. I think it´s a good result and it was a wonderful feeling to take part in this contest.
The Dutch team was the best, the 2nd team was only distanced from some hundred meters.
They didn´t break the record, because the wind to weak most of time.
This event takes place all 2 years.
Unfortunately I couldn’t share this experience with other wheelchair drivers. I was the only one. Furthermore, this was the only big event for me in 2011.
After the leave-taking of the afternoon, it was time to drive home. 30hours without sleeping and I still have a distance of 700km. I helped myself to be awake with a lot of coffee and breaks. Really, it was an exhausting trip.
I often keep this event in mind and hope, that I can again take part in this great contest.
Aloha

So nun wollt ich Euch mal von meinem geilsten Kitebuggy Erlebnis erzählen und zwar von dem 24 Stunden Rennen in Sankt Peter Ording (Deutschland) im Sommer 2011.
45 Teams à 3 Fahrer aus ganz Europa waren am Start.
Das Rennen begann an einem Samstag Punkt 12 Uhr und endete am Sonntag 12 Uhr. In der Nacht wurde auch gefahren, was der Hammer war. An jedem Buggy wurden Schein-, Brems-, und Seitenlichter angebracht. Das Buggyfahrgebiet von circa 1km x 400m wurde nicht ausgeleuchtet, daher sind wir fast blind gefahren und sahen nur kleine Lichter der anderen Buggys. Nur das Buggy Lager wurde sehr gut ausgeleuchtet.
Es war so ein Megakick in der Nacht zu fahren, wir hatten auch Glück mit dem Wind, der stetig da war. Nur hat es in der Nacht einige Stunden geregnet, was aber ziemlich an uns vorbei ging. Jedenfalls an mir, mein Adrenalin spiegel war so hoch: nachts zu fahren, die Geschwindigkeit, kaum etwas sehen zu können und trotzdem die Ruhe mit 45 Fahrern am Strand zu geniessen.
Es war ziemlich gefährlich nachts zu fahren, man hat ja schon Geschwindigkeiten bis 70km/h erreicht. Man konnte schwer die anderen Fahrer einschätzen, z.b. wie weit weg sie waren, wie schnell sie sind, wie gut sie einen selbst sehen und so weiter. Meistens dachte man „ ach der ist noch meilenweit entfernt“ und in der nächsten Sekunde rast er an dir vorbei.
Leider gab es einen schweren Unfall in der Nacht, ein holländischer und ein spanischer Fahrer sind seitlich aufeinander gefahren, aber Rettungswagen war vor Ort und jederzeit bereit. Die Buggys waren hinüber und die Beiden mussten erstmals ins Krankenhaus gebracht werden, aber zum Glück ist nix Schlimmeres passiert.
Die Morgenstunden waren am anstrengendsten, vor allem weil gegen 4.30 Uhr die Sonne schon aufging und daher dachte man, bald haben wir es geschafft, aber es waren immer noch circa 7h zu fahren.
Man hat sich alle 2 Stunden abgewechselt, mal mehr mal weniger, klingt erst mal voll ok. Das dachte ich vorher auch, aber irgendwann kann man kaum noch, ich selber hatte zum Schluss Probleme mit den Beinen, da fehlt halt was an Muskulatur.
Einige Teams sehen so ein Event sehr professionell und wollen unbedingt siegen, vor allem den Rekord von 2008 von 1054km überbieten.
Wir, die "Hessenkiter" wollten einfach nur Spaß und Fun haben, neue Leute kennen lernen. Aber trotzdem hatten wir den Ehrgeiz durchzufahren und km zu machen. Am Ende belegten wir Platz 19, was aber total egal war, es war einfach mega toll dabei gewesen zu sein.
Dieses Mal gewann die Holländische Mannschaft, aber nur mit einem Unterschied von einigen hundert Metern.
Den Rekord haben sie um einige km verfehlt, da der Wind zwar nicht so stark wehte wie beim Rekordrennen.
Das Event findet alle zwei Jahre statt.
Leider war ich der einzige Rollstuhlfahrer und daher auch mein Vorhaben dieses Jahr den Sport bekannt zu machen.
Nach der Verabschiedung der circa 135 Fahrern und vielen Helfern ging’s nach 30h ohne Schlaf auf die Autobahn zurück, die 700km waren daher echt heftig, aber mit viel viel Kaffee und Pausen habe ich es dann doch geschafft.
Ich denke noch sehr oft daran und hoffe, dass ich nächstes Jahr vielleicht wieder daran teilnehmen kann.
Aloha

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